_.-._.-( www.colourgames.com )-._.-._ Wandmalerei, Freskotechnik, Dekorationsmalerei und Illusionsmalerei in Böblingen bei Stuttgart, Konstanze Lohrmann

Loading...

www.colourgames.com - Kunst, Wandmalerei, Dekorationsmalerei, Trompe l'oeil, Freskotechnik, Illusionsmalerei und Dekorationsmalerei: Konstanze Lohrmann beherrscht alles!
www.colourgames.com - Kunst, Wandmalerei, Dekorationsmalerei, Trompe l'oeil, Freskotechnik, Illusionsmalerei und Dekorationsmalerei: Konstanze Lohrmann beherrscht alles!
Die Illusionsmalerei ist eine hohe Kunst, die Konstanze Lohrmann wie aus dem FF beherrscht! www.colourgames.com - Kunst, Wandmalerei, Dekorationsmalerei, Trompe l'oeil, Freskotechnik, Illusionsmalerei und Dekorationsmalerei: Konstanze Lohrmann beherrscht alles!
Studium der Malerei am Zeicheninstitut der Universität Tübingen
Unterricht in Zeichnen und Malerei an der Freien Kunstschule Stuttgart
Studium der Wandmalerei am Institut Supérieur de la Peinture Decorative in Paris, Abschluß Peintre Décorateur Diplomé.
Seit 2000 als Wandmalerin tätig. Auftraggeber sind private Kunden, öffentliche Hand und Hotels.
2001 Auszeichnung durch die US Intelligence für die Rekonstruktion eines Freskos an der Fassade eines amerikanischen Militärgebäudes.
Für umfangreiche Projekte wird ein Team aus spezialisierten Künstlern für Trompe l´il Malerei, Glättetechniken und Oberflächeneffekte und Vergoldung zusammengestellt.
Motive, Malgrund und angestrebte visuelle Wirkung bestimmen die Wahl der Maltechnik und der Farbe. Die Möglichkeiten reichen von modernen Farben wie Acryl bis zu traditionellen Mineralfarben für Fresken.
Die Farben sind wasserfest , lichtecht und schadstofffrei. Eine spezielle Secco – Technik, die vom Fresko nicht zu unterscheiden ist, erlaubt darüber hinaus auf mineralischem Untergrund eine absolut wetterfeste Malerei.
Untergrund
Grundsätzlich ist jeder trockene Untergrund geeignet.
Realisation
In einem ersten Gespräch mit Ihnen entstehen nach Ihren Vorstellungen oder meinen Vorschlägen unverbindliche Skizzen. Darauf aufbauend werden farbige Entwürfe erstellt, die einen ersten Eindruck vermitteln und noch Raum geben für Änderungen oder neue Ideen. Die danach angefertigten Entwürfe zeigen die Malerei maßstabsgerecht.
Die für die Umsetzung benötigte Zeit hängt ebenso wie die Preise vom Entwurf ab. Bei einigen Maltechniken ist es möglich, einen Großteil der Arbeiten im Atelier auszuführen, so dass sich der Aufenthalt vor Ort auf wenige Tage beschränkt.
Vom Sofa in die Südsee gucken
Konstanze Lohrmann schafft perfekte Illusionen mit Trompe-l'il-Wandmalerei
An schönen Aussichten ist in Stuttgart kein Mangel. Aber immer nur Weinberge! Oder der Fernsehturm! Wie wäre es mal mit einem Blick vom heimischen Sofa in die toskanische Landschaft? Konstanze Lohrmann macht's möglich. Denn sie beherrscht die Kunst der Trompe-l'il-Malerei, der Augentäuschung mit Pinsel und Farbe.
Von Katrin Strasser
Für die Ausbildung an einer Pariser Schule für dekorative Malerei habe sie sich zunächst einmal finanziell fast ruiniert, erzählt Konstanze Lohrmann. Das Geld für den neunmonatigen Aufenthalt in Frankreich sowie für ihr Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen musste die heute 34-Jährige selbst aufbringen. Verdient hat sie es als Model in Mailand und Amsterdam. Inzwischen ist die gebürtige Stuttgarterin wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, um sich mit einer Mischung aus Kunst und Dienstleistung selbstständig zu machen.
Seit eineinhalb Jahren arbeitet Konstanze Lohrmann als Wandmalerin in einem kleinen Atelier in der Breitscheidstraße. "Als freischaffende Künstlerin zu arbeiten, war mir zu riskant", sagt Lohrmann. Sie grinst: "Und zu wenig bodenständig." Eigentlich habe sie vorgehabt, Grafikdesignerin zu werden. Doch in diesem Beruf mehr mit dem Computer als mit Pinsel und Farben agieren zu müssen, habe sie dann doch abgeschreckt. Das Ergebnis ist nun der eigene Kleinstbetrieb mit dem Namen "Colourgames".
Schmuckputze gehören dabei ebenso zu Lohrmanns Repertoire wie Groteskenmalerei oder die Restauration alter Wandmalerei. Für Marmorimitate muss Lohrmann bis zu 15 Farbschichten in exakt vorgegebener Reihenfolge auftragen, bis das Ergebnis perfekt ist. "Die gleiche Optik ist gefragt, aber nicht das Gewicht echten Marmors", erklärt sie. Während es in Frankreich oder Italien üblich sei, weiße Wände dekorativ aufzupeppen, sei klassische Wandmalerei in Deutschland kaum gefragt, bedauert Lohrmann. An Aufträgen habe es zwar bislang nicht gemangelt, doch müsse sie sich ehr um ihre Vermarktung kümmern, so Lohrmann.
Den Schwerpunkt ihrer Arbeit hat die 34-Jährige auf die so genannte Trompe-l'il-Malerei gelegt. Präzise müssten dabei Perspektive, Lichteinfall und Farbgebung eingehalten werden, um das menschliche Auge täuschen zu können. "Improvisationen wirken bei einer optischen Täuschung meist nicht", betont Lohrmann. So hat sie inzwischen ein umfangreiches Archiv von romantischen Ausblicken, von Tieren und Pflanzen. Auf Reisen hat Lohrmann stets mehrere Kameras sowie ihren Zeichenblock im Gepäck.
Die Recherche sowie die Entwürfe möglicher Motive für Wände ihrer Kunden sind somit wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. "Für alles gibt es eine natürliche Vorlage", sagt Lohrmann und zeigt ihre Zeichnung eines Kakadus aus der Wilhelma. An der Ausführung der Trompe-l'il-Bilder arbeitet Lohrmann schließlich rund zwei Tage pro Quadratmeter, für den zwischen 250 und 500 Euro berechnet werden. "Ein aufwendiges Motiv mit vielen Details ist eben teurer."
Trotz ihres exotischen Angebotes hofft Lohrmann, dass sich ihr Geschäft auch mit Aufträgen aus Deutschland trägt. Gleichzeitig hält sie Kontakt zu Kollegen im Ausland. "Gerne würde ich mit diesen gemeinsam an großen Projekten arbeiten", erzählt sie.
Als das Fernweh der Bundesbürger noch in keinem Verhältnis zu ihren finanziellen Möglichkeiten stand, stillten Fototapeten diese Sehnsucht. Da wiegten sich in manchem Wohnzimmer Palmen im imaginären Wind hinter der Sitzgruppe, rollten des Meeres Wogen still und beharrlich auf die Auslegeware zu, gaukelte karibischer Strand Ferienträume vor. Auch eine Augentäuschung, obwohl sich der Vergleich mit der Trompe-l'il-Malerei natürlich verbietet.
Palmen sind immer noch ein Hit. Gerade arbeitet Konstanze Lohrmann an einer solchen Südsee-Impression, die in einem Privathaus der Wand über der Badewanne eine ganz neue Perspektive geben soll und aus dem täglichen Reinigungsritual einen Luxustrip macht.
Die Möglichkeiten, die engen Grenzen seines bescheidenen Heimes zu sprengen, sind unerschöpflich. Wollte man immer schon wie ein Renaissancefürst logieren? Wandmalerei schafft die wunderbare Metamorphose: Mit Säulen, Balustraden, üppigen Draperien und, wenn"s gewünscht wird, auch einer Skulptur des David, frei nach Michelangelo. Wo vorher der Blick an Wände stieß, öffnen sich mediterrane Weiten in Gärten und Landschaften mit Olivenhainen und Hügeln. Von der Ferne grüßen die Geschlechtertürme von San Gimignano. Und wessen Sehnen mit Goethes Mignon-Lied dem Land, wo die Zitronen blühen, gilt, der kann sich diesen Zitronenbaum vor der amalfitanischen Küste malen lassen. Als so perfekte Illusion, dass man die Früchte von den Zweigen pflücken möchte, obwohl Konstanze Lohrmann meist nicht direkt auf die Wand malt, sondern Leinwand bevorzugt.
"Trompe-l'il-Malerei ist schon aus den Villen von Pompeji bekannt", erklärt die Künstlerin die Ursprünge. Bedeutende Vertreter dieser Kunst seien in der Renaissance Brunelleschi oder Raffael gewesen. Aber die Idee, die Kunst der Augentäuschung zu lernen, kam der 34-jährigen Stuttgarterin mit einem abgeschlossenen Studium der Kunstgeschichte und einem Studium der Malerei keineswegs vor Raffaels "Schule von Athen" im Vatikan. "Ein Freund aus Italien brachte mich drauf." Gelernt hat sie es dann in Paris, am Institut Supérieur de la Peinture Décorative.
Sie habe als Kind immer schon gemalt. Doch der ursprüngliche Wunsch, Grafikdesignerin zu werden, sei ihr bei einem Praktikum vergällt worden, das Studium der Kunstgeschichte dann eher Verlegenheitslösung gewesen: "Mein Vater war entsetzt." Um das Auskommen seiner schönen Tochter brauchte sich der Herr Papa keine Sorgen zu machen, denn sie arbeitete erfolgreich als Model und wird heute noch von Fotografen gebucht. Bezeichnenderweise weniger in ihrer Heimatstadt. "In Stuttgart gilt man als Stuttgarter nichts." Was nichts daran ändert, dass sie gern hier lebt: "Es ist so übersichtlich und gemütlich hier."
Findet sie hier auch eine ausreichende Klientel, die sich von ihr "ins Reich der Farbenspiele entführen lässt", wie sie ihre "Colourgames" auf ihrer Homepage anbietet? Ihr erster Auftrag war die Renovierung eines 30er-Jahre-Freskos in den Patch Barracks: "Typische Nazikunst." Dafür habe sie eine Auszeichnung durch die US Intelligence erhalten. Dass aber diese Form der Innendekoration schon ein Trend sei, könne sie nicht bestätigen. Doch es gebe immer jemanden, "der sich das gönnt". Gönnen ist das richtige Wort, denn 250 bis 500 Euro pro Quadratmeter muss man, je nach Motiv und Zeitaufwand, für diese dekorative Sinnestäuschung anlegen. Unterm Strich aber immer noch preiswerter als die Traumreise.Und man hat länger was davon.